Stimmen


a) Presse o.ä. Veröffentlichungen
(Hervorhebungen durch HGC/kultur
21)

19.05.2003
Kulturauschuss: Gutachter erklären ihre Vorschläge
MUSIKSCHULE / So könnten 180 000 Euro jährlich bis 2005 eingespart werden.
MOERS. (...) Im öffentlichen Teil der Kulturausschusssitzung trugdie mit einem Gutachten zur finanziellen Lage der Musikschule beauftragte Hirsch & Gayer Consulting (HGC) ein Konzept vor, das verschiedenen Ausschussmitgliedern sogar überraschte Anerkennung abforderte. nach dem Zahlenwerk der Gutachter soll bei erhöhter Begabtenförderung vor allem durch flexible Unterrichts- und Entgeltstrukturen die geforderte Deckelung des Etats von 896 000 Euro auf 716 000 Euro möglich sein - ohne Gefährdung des Angebots oder betriebsbedingte Kündigungen.(...) (da)
Quelle: NRZ, 19.05.2003 / LOKALAUSGABE / MOERS

 

20.05.2003
Musikschule: die Zahlen der Gutachter
MOERS. Die bisher von der Musikschule unter Hermann Heinemann durchgeführten Maßnahmen zur Kostendämpfung seien "zielführend, aber nicht ausreichend" gewesen, erklärten die Vertreter der Hirsch & Gayer Consulting (HGC) im Kulturausschuss. Ihre eigenen Zielvorstellungen sehen so aus:
Das Schulgeld erhöht sich bis 2005 um 23 Prozent auf 901 000 Euro. Dabei wird die Zahl der Projekte von 145 auf 330 erhöht; die Entgeltpreise, bisher im Mittelfeld angesiedelt, sollen weitaus mehr differenziert werden. Die Begabtenförderung wird deutlich geändert, es sollen statt heute 18 Fälle etwa 200 werden - bei gesenkten Beiträgen. Dazu würde eine Zugangsprüfung eingeführt. Um die Ziele zu erreichen müsse zunächst einmal der Ferienüberhang an Wochenstunden deutlich mehr abgebaut werden. "Kinder und Jugendliche im sogenannten Spaßbereich müssen mehr (13 Prozent) zahlen, am meisten aber Erwachsene, die Musikunterricht nehmen." Die musikalische Grundausbildung jedoch soll bei gleichbleibend niedrigen Preisen gewährleistet sein. Insgesamt rechnet HGC damit, eine 72-prozentige Deckung der Kosten erreichen zu können. (da)
Quelle: Lokalausgabe Moers der NRZ, 20.Mai 2003


25.03.2003:
Neue Töne für die Musikschule
Kulturausschuss: Unterrichtskonzept vorgestellt. Peschkenhaus sollen Moerser Künstler vorübergehend nutzen.

MOERS. Ein neues Unterrichtskonzept für die Moerser Musikschule (MMS) präsentierte jetzt die Firma "Dr. Hirsch&Gayer Consulting" den Mitgliedern des Kulturausschusses (wir berichteten), gilt es doch, die Kosten bis 2005 um 20 Prozent auf 716 000 Euro zu senken, wobei das Angebot aber nicht gefährdet werden darf. Dazu listete die Gruppe zunächst auf, was zur zeit in der MMS angeboten wird: 23 Instrumentenfächer im Kernbereich. Bewertung: "Ein guter bis oberer Durchschnitt". Bei knapp 2000 Schülern sind jedoch nur 18 in der Begabtenförderung. Für alle Fächer gibt es Wartelisten: "Da sind noch viele Leute, die ein großes Interesse haben". Allerdings liegt der Projektbereich brach, eine Leitung gebe es auf diesem Sektor nicht. Die Gruppengrößen sind gering. Das Procedere sei unter den Kollegen kaum bekannt. Würdigung: "Der Kernbereich ist zu maximal 60 Prozent abgedeckt, ein Ausbau scheint möglich, die Fächervielfalt ist wirtschaftlich irrelevant". Mit den verschiedenen Spielkreisen und Orchestern besteht ein sehr gutes, qualitativ hochwertiges Angebot. Unwirtschaftlich sei die Unentgeltlichkeit für die Teilnahme. Es werde gute Öffentlichkeitsarbeit betrieben, das Ideen-Potential sei hoch. Hervorgehoben wurde die hohe Quote an Gruppenunterricht. Die Eltern bestehen oft auch auf Einzelunterricht, dieser Wunsch kann aber nicht immer erfüllt werden. Das Preisgefüge der MMS liegt im Vergleich in der Mitte, der Erwachsenenzuschlag ist jedoch zu gering. Die Rede ist von einem insgesamt kompetent ausgebildeten Portfolio an Lehrkräften. Allerdings sorge die anhaltende Existenzbedrohung für gewisse Demotivation. Was also ist zu tun? Darauf haben die Gutachter auch eine Antwort: Kurzfristig soll der Ferienüberhang komplett abgebaut werden, erzielt werden muss ein deutlich höherer Erwachsenenzuschlag, mehr kostendeckende Angebote. Mittelfristig sollte das neue Unterrichtskonzept umgesetzt werden, und langfristig wird an eine Privatisierung "ohne Ausstieg aus der Verantwortung" gedacht, ebenso an einen sozialverträglichen Abbau. Am 19. Mai gehen die Beratungen weiter.
(...) HEINZ-LEO GARDENIER
Quelle: NRZ Lokalausgabe Moers 25.03.2003

 

29.04.2002
Minister Vesper besucht MS Mönchengladbach Kulturminister Dr. Michael Vesper setzt sein Besuchsprogramm nordrhein-westfälischer Musikschulen in Mönchengladbach fort. Dort wird er sich u.a. über den Bereich der Popularmusik informieren. Außerdem wird ihm die mit Landesmitteln erarbeitete Studie zu Optimierungsansätzen im Rahmen des Konzeptes Muikschule 2000 offiziell überrreicht.
(Artikel auf der Website des LVdM NRW)

 

17.09.2001
Runder Tisch Am 17.September 2001 trifft der Geschäftsführende Vorstand des LVdM mit Landespolitikern (u.a. den Kulturpolitischen Sprechern aller Fraktionen) und Vertretern der Kommunalen Spitzenverbände im Landtag NRW. Den Experten aus Politik und Verwaltung werden erste Ergebnisse der Projekte "Start-ab" und "Umsetzung der Ergebnisse von MS 2000" präsentiert. Anschließend sollen die auf der MV 2001 diskutierten Wünsche und Ziele der nordrhein-westfälischen Musikschulen erörtert werden.
(Artikel auf der Website des LVdM NRW)

b) Äußerungen von Fachleuten und Kunden


Dr. Michael Vesper, Minister für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

Aus dem Grußwort zur Studie des Landesverbandes der Musikschulen in NRW „Optimierungsansätze zur Umsetzung der Leitlinien von Musikschule 2000“

„(...) Inhaltlich und finanziell begleitet vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport, hat das Modell „Musikschule 2000“ die Qualität der Bildungsangebote der Musikschulen gestärkt; Kooperationen mit allgemeinbildenden Schulen, Laienmusikvereinen, Jugendzentren oder Seniorengemeinschaften haben dazu entscheidend beigetragen. In den nächsten Jahren sollten wir dieses erfolgreiche Modell landesweit umsetzen. Die nun vorliegende Studie „Optimierungsansätze zur Umsetzung der Leitlinien von Musikschule 2000“ liefert dazu hilfreiche Strategien und ein praxisorientiertes Berufsleitbild für die Personalentwicklung.(...)“